Rogue One – A Star Wars Story

Rogue One: A Star Wars Story

Stormtroopers

Ph: Jonathan Olley

©Lucasfilm LFL 2016.

Rogue One

Der „Kumpel“ hat schon sehnsüchtig gewartet, jetzt ist es endlich soweit! Disney hat uns auf die Pressevorführung von dem neuen Star-Wars-Film „Rogue One“ eingeladen und ich habe ihn als verfrühtes Weihnachtsgeschenk natürlich gerne hingeschickt. 😉 Er ist schon seit Tagen total aufgeregt und absolut unerträglich deswegen. Zum Glück hat er den Film jetzt endlich gesehen und kann euch berichten, wie er ihm gefallen hat. Viel Spass beim Lesen.

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„Rogue One“ ist der erste Film im Star Wars-Universum, der nicht die Geschichte der Hauptfiguren weitererzählt. Er ist ein sogenanntes „Spin-Off“, das heisst er findet innerhalb der großen Handlung der anderen Filme statt, erzählt aber eine Geschichte, bei der die Protagonisten der Hauptfilme (größtenteils) nicht anwesend waren. Also gibt es naturgemäß eine Menge neue Gesichter und neue Schauplätze.

Die Hauptfigur ist Jyn Erso (Felicity Jones), die Tochter eines hochrangigen Offiziers des Imperiums. Sie wird, mehr oder weniger freiwillig, von den Rebellen angeheuert. Als diese erfahren, dass ihr Vater Galen Erso (Mads Mikkelsen) maßgeblich daran beteiligt war, die neueste Superwaffe des Imperiums zu bauen, wird Jyn natürlich umso wertvoller für die Rebellion. Das Imperium brennt darauf, seinen neuen Todesstern zu testen, was die Rebellen natürlich unbedingt verhindern müssen. Also schmieden sie einen Plan, um ihren Vater gefangen zu nehmen. Zusammen mit ihrem ihrem Aufpasser Cassian Andor (Diego Luna), einem blinden Mönch namens Chirrut Imwe (Donnie Yen), dessen Beschützer Baze Malbus (Jiang Wen) und dem Droiden K-2SO (Alan Tudyk) macht sie sich auf, das Universum vor dem Imperium zu retten.

Als ich die ersten Ankündigungen zu „Rogue One“ gelesen habe, hatte ich ehrlich gesagt keine besonders hohen Erwartungen an den Film. Ich hatte ein wenig Angst, dass einfach nur versucht wird, die Marke „Star Wars“ auszupressen. Aber der Film ist tatsächlich gut! Die Produzenten haben sehr viel Wert auf Detailarbeit gelegt, an jeder Ecke gibt es etwas für Star Wars-Nerds wie mich zu entdecken. Viele kleine Charaktere, z.B. die beiden Streithähne, die Luke Skywalker zu Beginn des allerersten Films Probleme machen, tauchen auf oder sind kurz im Hintergrund zu sehen. Wenn man sich im „Star Wars“-Universum gut auskennt, kommt man aus dem Schmunzeln oft gar nicht mehr raus. Eine Besonderheit ist auch die Figur des „Grand Moff Tarkin“ (Peter Cushing), auch bekannt aus dem ersten Star Wars. Der Schauspieler, der leider 1994 verstorben ist, wurde komplett digital „wiederbelebt“ und sieht absolut unglaublich aus. Ich habe einige Minuten gebraucht, bis ich überhaupt verstanden habe, dass er nicht echt ist.

Alles in allem war es ein wirklich überraschend guter Film. Die Stimmung ist ein wenig düsterer, als man es aus den Original-Filmen gewohnt ist, ein bisschen erwachsener. Man ist jede Sekunde ausgezeichnet unterhalten. Absolute „Star Wars“-Neulinge dürften sich schwer tun, den Kontext des Films zu verstehen, aber jeder, der schon einmal etwas vom Todesstern gehört hat, wird eine Menge Spass im Kino haben. Ich wünsche euch viel Freude mit dem Film.

„Rogue One – A Star Wars Story“
startet am 14.12.16 in den deutschen Kinos


Alle Bilder © & TM Lucasfilm Ltd.

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