„Star Wars“-Pressevorführung

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Star Wars

Das Erwachen der Macht

Der neue Star Wars ist da! Und mein Freund ist schon seit Wochen im Ausnahmezustand.
Ich hatte leider keine Zeit zu der Pressevorführung zu gehen, deshalb habe ich Weihnachten und Geburtstag für ihn zusammengelegt und ihn stattdessen hingeschickt.

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Und jetzt seine Rezension:

Ich bin schon mein ganzes Leben ein riesiger „Star Wars“-Fan, wer Judiths Instagram-Account verfolgt hat es vielleicht schon gemerkt. Deswegen bin ich natürlich vor Freude ausgeflippt, als sie mir erzählt hat, dass sie einen Platz bei der Pressevorführung ergattert hat und keine Zeit hat hinzugehen. 😉

Am Anfang eine kurze Zusammenfassung für die Menschen, die nichts über den Film erfahren wollen, bevor sie ihn selbst sehen können:

Anschauen!
Ein großartiger, hochspannender Film und absolutes Erlebnis für alle Fans.
Ich war schon sehr aufgeregt, ich werde ja normalerweise nicht zu solchen Events eingeladen. Es lief auch nicht so ab wie bei einem normalen Kinobesuch. Direkt am Eingang mussten alle ihre Handys abgeben (deswegen konnte ich auch überhaupt keine Fotos vor Ort machen), dann nach dem obligatorischen Popcornkauf ging es noch durch einen Metalldetektor mit drei grimmig schauenden Sicherheitskräften. Die Security-Leute waren auch während dem gesamten Film im Saal und haben das Publikum beobachtet.
Aber der Höhepunkt war natürlich der Film. Als zur Titelmelodie das „Star Wars“-Logo auf der Leinwand erschien, brach der ganze Saal in Applaus aus. Ich war wohl nicht der einzige Fan…

Was kann ich nun zum Film sagen ohne zu viel zu verraten?
Disney hat mit J.J. Abrams, der ja schon bei der Star-Trek-Serie für einen erfolgreichen Neustart sorgte, den perfekten Regisseur gefunden. Dass er selbst bekennender „Star Wars“-Fan ist merkt man während des gesamten Films. Er hat sich beim Look stark an den alten Filmen der Episoden IV bis VI orientiert, wo immer es ging mit echten Modellen und Kostümen gearbeitet und digitale Effekte vor allem auf die bombastischen Kampfszenen beschränkt, ohne die man im modernen Kino ja nicht mehr auskommt. In eben diesen Schlachten wechselt der Film in den Abrams-typischen, sehr kühlen und modernen Stil, der der Action aber sehr gut zu Gesicht steht. Damit allein übertrifft er die leider sehr mittelmäßigen Episoden I bis III schon um Längen. Dazu noch eine Geschichte mit tollen Wendungen, die einen von der ersten Sekunde an in ihren Bann zieht und bei der ich an ein paar Stellen tatsächlich feuchte Augen bekommen habe.

sw_bild76Leia Organa und Han Solo (Carrie Fisher, Harrison Ford)

Auch die (im wahrsten Sinne des Wortes) alten Helden Luke, Leia, Han Solo und Chewbacca bekommen wieder ihren Auftritt, fügen sich nach anfänglicher Gewöhnung sehr gut in den Film ein und spielen eine deutlich größere Rolle für die Story als erwartet.

Diese dreht sich vor allem um zwei Charaktere:

sw_bild64Rey, BB-8 und Finn

Finn, gespielt von John Boyega, ein ehemaliger Stormtrooper (und der erste Stormtrooper der einen Namen hat), der die Reihen des Imperiums verlässt und danach von einem Abenteuer ins nächste stolpert.

Und Rey, eine Schrottsammlerin vom Wüstenplaneten Jakku, gespielt von Daisy Ridley. Sie trifft auf den Droiden BB-8 und gerät dadurch zwischen die Fronten im „Krieg der Sterne“.

Die beiden Hauptdarsteller, die bisher nur in kleinen Rollen auftraten, liefern eine tolle schauspielerische Leistung ab und ihre sympathischen und geheimnisvollen Charaktere machen Lust darauf, sie in den kommenden Filmen noch besser kennenzulernen.

Der Film hat auch einige sehr lustige Szenen, von denen es an manchen Stellen vielleicht ein oder zwei zu viel gibt, aber ingesamt sind sie eine gute Auflockerung von der Ernsthaftigkeit des Films. Der „Nachfolger“ des Slapstick-Duos C-3PO und R2-D2, eine kleine orange-weiße Knutschkugel namens BB-8, ist wahrscheinlich der knuffigste und süßeste Roboter der je erfunden wurde. Seine Interaktionen mit den Charakteren und die ständigen Kabbeleien zwischen Han Solo und Chewbacca gehören zu den großen Lachern des Films.

Star Wars: The Force AwakensL to R: Finn (John Boyega), Chewbacca (Peter Mayhew), and Han Solo (Harrison Ford)Ph: Film Frame© 2014 Lucasfilm Ltd. & TM. All Right Reserved..

Die 2 1/2 Stunden vergingen wie im Flug, ich habe es nicht mal geschafft mein Popcorn aufzuessen…
Das Ende ist natürlich ein klassischer Cliffhanger, es sollen ja noch zwei weitere Filme kommen.
Aber dieser erste Film hat Lust auf mehr gemacht, er hat viele Storyverbindungen zu den alten Filmen geschaffen, interessante neue Figuren eingeführt und viele spannende Fragen aufgeworfen, die nun in den nächsten Filmen hoffentlich beantwortet werden.
Für mich ist „Star Wars – Erwachen der Macht“ klar der beste Film des Jahres und kann die hohe Erwartungshaltung, die viele Fans haben, meiner Meinung nach auf jeden Fall erfüllen.

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Wichtig für die Eltern unter euch ist noch die Altersfreigabe, der Film ist in Deutschland ab 12 freigegeben. Das ist für mich akzeptabel. Es gibt zwar ein, zwei Szenen, die für Kinder sicher ein bisschen heftig sind und an Lasergeschossen wird im Film nicht gespart, aber im Großen und Ganzen ist es absolut kein brutaler Film. Für jüngere Kinder ist er sicherlich nicht geeignet, da auch die Geschichte dann zu kompliziert wäre.

Fazit:

Ein absolutes Muss für jeden, der sich für die Welt von „Star Wars“ auch nur ein bisschen interessiert.
Wer die Vorgänger nicht gesehen hat wird natürlich die vielen Hinweise auf die früheren Filme nicht verstehen, aber es bleibt trotzdem ein tolles Spektakel mit einer fesselnden Geschichte.
Also viel Spass im Kino und „möge die Macht mit euch sein“! 😉

Alle Bilder sind © 2015 & TM Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved
Vielen Dank an Disney fürs zur Verfügung stellen.

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