Butterplätzchen

„Día de Muertos“-Plätzchen

Werbung | Jedes Land hat seine Sitten und Rituale und ich finde es immer sehr spannend, neue Kulturen kennenzulernen. Deswegen hat es mir die Geschichte von dem neuen Pixar-Film „Coco“ ganz besonders angetan und ich habe mir, passend zum Film und dem „Día de Muertos“, diese leckeren Butterplätzchen ausgedacht. Dieser Tag ist einer der wichtigsten mexikanischen Feiertage. Nach mexikanischer Tradition kommen die Toten einmal im Jahr zu Besuch aus das der Totenwelt und feiern gemeinsam mit den lebenden Nachfahren ein Fest der Toten. Deswegen ist dieser Tag für Mexikaner auch kein Trauertag, sondern sie feiern diesen Tag mit einem bunten Fest, viel Essen und Musik. Die Menschen schmücken ihre Häuser mit orangenen Blumen, da sie glauben, dass die Toten sie so am besten erkennen können. 😉 Die Geschichte von „Coco“ handelt von eben diesem Tag. Ich hatte das Glück, den Film bereits vorab sehen zu können und er hat mich wirklich verzaubert. Ich möchte euch aber nicht zu viel verraten, um euch nicht zu spoilern. 😉 Ich hoffe ich kann euch mit diesen Post ein bisschen in Stimmung für den neuen Kinofilm bringen und ihr habt Freude an dem tollen Rezept. Die Plätzchen schmecken natürlich auch den Lebenden ausgezeichnet! Viel Spaß beim Lesen.

Zutaten für die Plätzchen:

250g weiche Butter
1 TL Vanillearoma
1 Vanillezucker
500g Mehl
250g Zucker
1 Prise Salz
1 zimmerwarmes Ei
1 TL Zimt
Mehl und Speisestärke  zum Ausrollen

Zutaten für  die Deko:

150g weißen Fondant
Schwarze Lebensmittelfarbe
oder auch Lebensmittelstift

Außerdem wäre es toll, wenn ihr eine Silikonmatte zum Ausrollen,
ein Nudelholz und passende Ausstechformen habt.
(statt der Formen könnt ihr euch auch eine Schablone aus dem Internet suchen und ausdrucken)

Für den Plätzchenteig die weiche Butter kurz schaumig rühren, dann Zucker, Vanillezucker und Vanillearoma unterrühren.
Mehl, Ei, Salz und Zimt jetzt mit den Knethaken mit der Zucker-Butter-Masse verkneten,  bis ein Teig entsteht (bitte Geduld mitbringen, das kann schon mal 10 Min. dauern).

Jetzt den Teig zu einer Wurst rollen und Frischhaltefolie einwickeln.
Für ca. 45 Min. in den Kühlschrank legen.

Den Ofen auf 180°C vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier auslegen und den Teig aus dem Kühlschrank nehmen.
Mit dem Messer ein Stück abschneiden und den Rest wieder in den Kühlschrank legen. Dann auf ein bisschen Mehl ausrollen. Mit dem Ausstecher die Form ausstechen, mit einem Messer vorsichtig ablösen und auf das Blech legen. Diesen Vorgang wiederholen, bis das ganze Blech voll ist. Dann das ganze Blech auf den Balkon (im Winter), bzw. an einen kühlen Platz stellen. Nun das zweite Blech voll machen und danach das erste vom Abkühlen holen. Das neue Blech kühl stellen und das erste für 7 Min. bei 180°C Umluft in den Ofen geben. Das Blech aus dem Ofen nehmen, wieder an einen kühlen Ort zum Auskühlen stellen.
Diesen Vorgang beim nächsten Blech wiederholen.

  

Wenn die beiden Bleche abgekühlt sind, Fondant auf Speisestärke dünn ausrollen und mit der Form ausstechen.
Die Ausstechform umdrehen und und die Verzierungen in den Fondant eindrücken (siehe Bild).

   

Die Fondant-Köpfe könnt ihr noch mit Lebensmittelstiften und Lebensmittelfarben verschönern.

Jetzt mit einem Pinsel den Keks mit Wasser bestreichen,
mit einem Messer vorsichtig den Fondant von der Matte ablösen und auf den Keks legen.

Bei der Gestaltung seid ihr völlig frei, wenn ihr keine Ausstecher habt, könnt ihr den Fondant auch einfach mit einem Messer oder Nadel eindrücken und bearbeiten.

 

Die Kekse passen nicht nur perfekt zu einem Kinoabend mit „Coco“, sondern auch toll zum Kindergeburtstag.
Und das nächste Halloween kommt auch ganz bestimmt! Ich wünsche euch viel Spaß bei diesem wunderschönen Kinofilm und beim Nachbacken! Übrigens: Auch wenn sie nicht so aussehen, die Plätzchen schmecken auch köstlich zu Weihnachten. 😉

Eure Judith :-*

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